Breitspur Planungsgesellschaft mit dem „Triple-A Smart Sustainable Company Rating“ ausgezeichnet

In einem Evaluationsprozess wurde der Beitrag des Projekts zur Erreichung der United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) und den Global Compact Principals bestätigt.

Im Zuge der Generalversammlung am 28. Juli 2021 wurde der Breitspur Planungsgesellschaft (BPG) das Triple-A Smart Sustainable Company Rating überreicht. Damit wird nun auch von höchster Stelle, der Beitrag des Projekts zu den United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) und den Global Compact Principals auf internationaler Ebene bestätigt. Die SDGs sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen und traten 2016 in Kraft. Sie dienen nachhaltiger Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene. Mit diesem Fahrplan soll weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden und die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben.

Schienenprojekt mit besonderem Potenzial für Klimaschutz

In der Analyse wurde der Verlängerung der Breitspurbahn von Kosice in den Raum Wien, ein besonderes Potenzial in den SDG-Bereichen Klimaschutz, Wirtschaftswachstum und der Errichtung von widerstandsfähiger Infrastruktur, ausgewiesen. Das zeigt die Bedeutung des Projekts, das essenziell für die Erreichung der Klimaziele und Wirtschaftswachstum ist. Denn die Bahn ist die umweltfreundlichste Transportalternative: Jede Tonne Fracht verursacht auf der Schiene 21-mal weniger CO2 als auf der Straße.

In dem jüngst von der EU-Kommission vorgestellten Plan „Fit for 55 wird eine Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 angestrebt. Dieses ambitionierte Ziel ist nur mit einem Ausbau der Bahn zu erreichen – auch im Güterverkehr. Denn die Verlagerung des stark wachsenden Transportaufkommens zwischen Asien und Europa von LKW, Flugzeug und Frachtschiff auf die Schiene ist eine nachhaltige und innovative Lösung, um die Klimaziele zu erreichen. Wie der Umweltbericht der BPG zeigt, kann ein breitspuriger Bahnausbau den LKW-Verkehr im Osten Österreichs um 1.100 LKW pro Tag reduzieren - und damit CO2 einsparen, die Straßen entlasten und die Lärmbelastung entsprechend reduzieren.

Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der WU Wien gratuliert zur Auszeichnung. „Ganz herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung, die aufgrund der durch das Projekt möglichen CO2-Einsparung, neuen Arbeitsplätze und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs mehr als verdient ist. Die Auszeichnung zeigt, wie sehr die Umwelt, die österreichischen Arbeitnehmer*innen und die österreichische Wirtschaft insgesamt von der Verlängerung der Breitspur bis nach Ostösterreich profitieren würden. Die Verlängerung der Breitspur ist eines der Schlüsselprojekte, um den Modal Split der Bahn zu steigern.“

Positiver Abschluss der SP-V in Österreich / Nächste Schritte in der Slowakei

Vor drei Jahren wurde die strategische Prüfung Verkehr gestartet und nun im April dieses Jahres abgeschlossen. In der zusammenfassenden Erklärung wird sich dem Vorschlag der Initiatoren angeschlossen, eine zusätzliche Hochleistungsstrecke gemäß SP-V Gesetz anzustreben. Auch in der Slowakei läuft der Vorbereitungsprozess weiter auf Hochtouren. Derzeit wird dort die Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Das Ergebnis wird im Jänner 2022 erwartet.

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